Open Source Software

Was ist das eigentlich?

 Wer eine Software einführen will, steht vor einer wichtigen Frage: Open Source oder kommerzielle Software?

Grundsätzlich sollte man sich genau überlegen für welche Zwecke die Software dienen soll, denn die Entscheidung, welche Software für Ihr Unternehmen die richtige ist, wird für einen langen Zeitraum getroffen. Wenn ein Unternehmen auf das falsche Pferd setzt, entstehen oft deutlich höhere Entwicklungskosten und geringere Flexibilität, die beide langfristig Bestand haben können.

Wir möchten Ihnen zeigen, warum die Entscheidung für eine Open Source Software, eine gute ist.

Was ist Open Source überhaupt?

"Open Source" oder auch Freie Software, bedeutet, dass der Quellcode einer Software offen und frei zugänglich ist und die Erlaubnis besteht, diesen zu nutzen. Man kann also Open Source Programme selbst bearbeiten, an seine eigenen Bedürfnisse anpassen und diese dann auch weiter verbreiten. 

Open Source ist nicht unbedingt kostenlos, jedoch werden viele Open Source Programme kostenfrei bereitgestellt. Enterprise Funktionen können gegen Bezahlung mit den Erweiterungen und  dem Support angeboten werden. Frei, in diesem Kontext "Freie Software", bezieht sich hier also mehr auf die Freiheit der Nutzung.

Man hat keine Exklusivrechte an der Software und unterliegt einer ständigen Kontrolle und Verbesserung.

"Geben ist seliger denn nehmen!"

Wie in der Apostelgeschichte 15 schon geschrieben, funktioniert Open Source auf diesem Prinzip. Wer Open Source einsetzt, sollte nicht nur nehmen, sondern seine Erkenntnisse auch an die Open Source Community zurückgeben! 

Vorteile Open Source

In den letzten zehn Jahren hat sich die Einführung von Open-Source-Software auf Unternehmensebene erfolgreich entwickelt, da immer mehr Unternehmen die erheblichen Vorteile von der Open Source Lösung gegenüber ihren firmeneigenen Lösungsansätzen entdecken haben.

Unternehmen, die den intelligenten Einsatz von Open-Source-Software anstreben, finden viele gute Gründe dafür. Hier sind nur einige von ihnen.

Warum Open Source

Vorteile im Überblick

Sicher

Hohe Sicherheitsstandards, Sicherheitslücken werden schneller geschlossen.

Skalierbar

Skalierbarkeit, von Einzelplatzversionen bis hin Unternehmensnetzwerken.

Hochwertig

Open Source steht für bewährte, verlässliche Software mit hoher Software-Qualität.

Innovativ

Schnelle und kontinuierliche Weiterentwicklung der Software durch die Community.

Transparent

Offener Quellcode garantiert ein Höchstmaß an Transparenz und Vertrauen in die Software.

Zukunftssicher

Schnelle und kontinuierliche Weiterentwicklung der Software durch die Community.


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Mythen zu Open Source

Bringen wir ein wenig Licht ins Dunkel...

Die Nutzung von Open Source Software wird in Deutschland noch nicht so angenommen wie vielleicht in anderen Ländern. Dies hat sich zwar in den letzten Jahren schon deutlich verbessert und die Akzeptanz der Nutzer und Entscheider steigt, jedoch werden oft Vorurteile gehegt. 

Wenn es um Open Source Software (OSS) geht, gibt es viele verschiedene Informationsquellen. Einige dieser Informationen sind zuverlässig und vertrauenswürdig, während andere etwas irreführend sein können. Viel zu oft hört man, dass Open Source Software nur von Hobby-Programmierern in dunklen Kellern als Freizeitprojekt entsteht oder unsicher ist, da der Quellcode der Open Source Software frei zur Verfügung steht. So wächst auch die Angst vor Hackern.

Da Open Source immer noch kritisch begegnet wird, kann man gut verstehen, dass das Thema OSS ein wenig verwirrend sein kann und Sie sich nicht sicher sein können, dass Open Source das Richtige für Ihr Unternehmen ist. Wollen wir nun etwas Licht ins Dunkel bringen und einige dieser Mythen aufdecken...

Mythos 1: Open Source ist nicht sicher

Die Wahrheit über die Sicherheit in jeder Art von Software, ob Open Source oder nicht, ist, dass die Sicherheit je nach Entwicklung entweder gut oder schlecht sein kann. Open Source kann sicherer sein als eine proprietäre Software. Open Source profitiert von einer Community, die an seiner Entwicklung interessiert ist. Die Projektträger greifen auf eine breitere Wissensbasis zurück, die alle in die Qualität und Gesamtsicherheit des Projekts investiert werden. Wenn es um Sicherheit geht, ist es eine Priorität, Daten immer geschützt zu haben, und da der Quellcode frei verteilt wird, kann jeder daran arbeiten diesen zu schützen.

Mythos 2: Open Source kostet nichts

Es ist ein Irrglaube, dass Open Source in jedem Fall kostenlos ist. Open Source ist zunächst einmal kostenlos, denn der Quellcode kann kopiert, eingesehen und verändert werden. Es ist meist so, dass Basisanwendungen für Anwender kostenlos sind. Spezielle Änderungen außerhalb dieser Basisfunktionen werden allerdings als kostenpflichtige Lizenzen verkauft.

Mythos 3: Open Source ist ein Alptraum für Recht, Lizenz und Urheberrecht

Wie kann etwas offen und doch geschützt sein? Ein kleines Rätsel, nicht wahr? Open Source nutzt eine Vielzahl von Lizenzen, die das Projekt für die Öffentlichkeit zugänglich machen und gleichzeitig den gesetzlichen Schutz von Urheberrechten und Patenten nutzen.

Das Konzept des Open-Source-Schutzes besteht darin, dass der Code hinter einem bestimmten Programm zwar der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird, das Programm selbst jedoch bestimmte Lizenzen erhält, um sicherzustellen, dass das Programm selbst vor Diebstahl geschützt ist. Bestimmte Lizenzen lassen Ihnen viel kreativen Spielraum beim Code, aber am Ende liegt es in Ihrer Verantwortung zu verstehen, was Sie tun können und was nicht, was Sie tun sollten und was nicht.

Mythos 4: Es gibt keinen Support für Open Source

Wenn man über dieses Missverständnis im Zusammenhang mit der Größe der Open Source Community nachdenkt (Spoiler-Alarm: Es ist eine globale Bewegung), ist es schwer herauszufinden, woher es stammt. Der Support für Open-Source-Software funktioniert anders als das, was wir von anderen Arten an technischem Support für kommerzielle Software erwarten.

Tatsächlich bieten Ihnen Open-Source-Programme mehr Möglichkeiten der Unterstützung, da die Hilfe von überall auf der Welt kommen kann. Der beste Weg, den technischen Support mit Open Source zu beschreiben, wäre "Die Welt ist ein Dorf...", da die Entwickler sich gegenseitig Hilfe zur Verfügung stellen.  

Mythos 5: Open Source ist keine Unternehmenssoftware

Was genau ist eine Unternehmenssoftware? Eine einfache Definition von einer Unternehmenssoftware ist ein stabiles Produkt, das die Bedürfnisse und Anforderungen eines großen Unternehmens erfüllt.

Die Lizenz von Open Source bestimmt, wie Ihr Unternehmen die Software verwendet, und unternehmensfreundliche Toolsets wie Javascript, SQL und so weiter sind bei Open Source-Projekten üblich. Ebenso ist die Skalierbarkeit bei Open-Source-Projekten einfach zu erreichen.

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